Translate

Samstag, 11. März 2017

WIE GEHE ICH MIT HERAUSFORDERUNGEN UM?


Stephanie Merges-Wimmer


von Stephanie Merges-Wimmer | Dein Weg zu Dir, Resilienz, TimeWaver

Wie gehe ich mit Herausforderungen um?
Herausforderungen: Kann ich Unvermeidbares akzeptieren? Kann ich das Gute im Schlechten entdecken? Kann ich Loslassen und traue ich mir zu, neu durchzustarten? Manchmal ist auch Durchhalten die richtigere Wahl.
5 Beispiele, wie aus Krisen Erfüllendes entsteht

Überwundene Herausforderungen steigern die Selbstwirksamkeit

Die große Fähigkeit resilienter Menschen ist die Überzeugung, dass es eine Möglichkeit gibt, die gestellten Aufgaben zu lösen und die gewünschten Ergebnisse aus eigener Kraft zu erreichen. Die damit verbundenen Anstrengungen, die teils mit hoher Stressbelastung einhergehen, werden als Herausforderungen angesehen. Sie vertrauen sich und ihrer Kompetenz, was mitZuversichtSelbstwirksamkeit bezeichnet wird. Diese Fähigkeit entsteht, wenn Menschen daran glauben, schwierige Situationen beeinflussen zu können. Gegenwind oder Rückschläge lassen sie nicht an sich zweifeln.

Widerstandskraft ist nicht angeboren

Ist Selbstreflexion der zentrale Schlüssel zu mehr Widerstandskraft? Viele Menschen vergessen, dass sie in ihrem Leben oft schwierige Situationen bewältigt haben. Sich hieran zu erinnern, ruft vorhandene Ressourcen auf. Zu akzeptieren, Schwächen zu haben, ist hilfreich und kann neue Kompetenzen entwickeln. Jeder kann resilienter werden. Auch Unternehmen wissen einen resilienten Mitarbeiter zu schätzen. Auf ihn ist Verlass, wenn es wieder mal hoch her geht.

Sinnsuche

Victor Frankl hat uns hierfür ein eindrucksvolles Beispiel gegeben. Während seiner Internierung im KZ entwickelte er innere, mentale Stärken, die keiner zu brechen vermochte. Seinem eigenen Leben und den schwierigen Lebensumständen eine tiefere Bedeutung zu geben und diese in die eigene Geschichte zu integrieren, erschafft innerlich einen sicheren Ort.

In Herausforderungen die Chance erkennen

Ein weiterer, Resilienz fördernder Faktor ist, in einer schwierigen Situation ein Geschenk zu entdecken und daran zu wachsen. Das erfordert ein genaueres Hinschauen und sich auseinandersetzen mit den Umständen. Was steckt hinter dem Vordergründigen? Wo ist mein Anteil? Was kann ich lernen? Was kann ich ändern?

Es gibt einen Weg.

Vielleicht ist es Ihnen schon begegnet oder Sie haben es von einem Menschen nach einer schweren Lebenserfahrung gehört: „Das war das Beste, das mir passieren konnte. Hätte ich diesen Job nicht verloren (diese Krankheit nicht erlebt), hätte ich immer so weiter gemacht und ich hätte niemals diesen neuen Weg eingeschlagen. Jetzt bin ich glücklich.“
Wir können unsere Widerstandskraft trainieren und verbessern! Wir können einen besseren Umgang mit seelischem Schmerz erlernen und damit in Zukunft gestärkt aus einer schweren Prüfung hervor gehen.

Funktioniert das immer?

Manchmal ist es schwer oder fast unmöglich in einer Krise eine Chance zu sehen. Schicksalsschläge, die es einem nahezu unmöglich machen, etwas Positives zu erkennen, gibt es auch. Der Schmerz beherrscht dann den Tag. Gedanken an das Morgen oder gar eine ferne Zukunft existieren nicht. Der Schmerz hat seine Berechtigung und will durchlebt werden. Auch bei unerträglich erscheinenden Schicksalsschlägen ist es möglich, bewusst nach positiven Aspekten Ausschau zu halten. Dadurch gelingt es, vielleicht erst viel später, wenn der Schmerz nicht mehr so überwältigend ist, den Sinn zu entdecken.

Es scheint, dass uns leidvolle Ereignisse helfen können, aus dem sinn-los gewordenen Alltagstrott auszusteigen und auf unser Leben zu schauen. Nicht selten entdecken wir nach solch einer Krise, was uns in unserem Leben wirklich wichtig ist – und vielleicht bisher fehlte.

Einige Beispiele, wie aus Krisen Erfüllendes entsteht

• Ein Mann verliert seinen zeitintensiven Job und beginnt aus seinem Hobby ein Unternehmen aufzubauen.
• Eine Frau erfüllt sich nach ihrer schweren Krankheit endlich ihren Traum, eine Weile in einem Meditationscamp in Indien zu leben.
• Ein junger Mann verliert nach einem Seitensprung seine Familie. Er beginnt sich intensiv mit sich auseinander zu setzen, durchläuft eine Psychotherapie. Er beginnt, sein Leben zu ändern, gewinnt neue Freunde und verwirklicht eine Geschäftsidee. Seiner Familie gegenüber zeigt er Wertschätzung und es gelingt ihm, sie zurück zu gewinnen. Jetzt unternehmen sie viel gemeinsam.
• Ein Paar verliert bei einem Autounfall ihr Kind. Nach einer Zeit beginnen sie Kindern aus schwierigen, häuslichen Verhältnissen stundenweise eine Heimat und Lernunterstützung zu geben.
• Ein Jugendlicher will weder lernen noch arbeiten. Da verliert er seine Eltern und wird mittellos. Er beginnt Jobs anzunehmen und seine Schulausbildung zu beenden. Durch Vermittlung erhält er ein Zimmer bei einem älteren Ehepaar. Er hilft ihnen, wo er kann. Mit der Zeit sind sie eine kleine Familie.Herausforderungen
Geistig-seelische Widerstandsfähigkeit ist kein statischer Zustand, sondern ein Prozess, der von Dynamik und Wechselwirkung geprägt ist. Sie ist in jedem Menschen als Ressource vorhanden und aktiv angestoßen und gestärkt werden.

Tägliches Training hilft

Sie können mit kleinen Begebenheiten des Alltags beginnen regelmäßig zu trainieren. Wenn etwas schief lief, betrachten Sie die Situation von außen. Worum geht es hier grundsätzlich? Was kann ich lernen?
Wenn Sie sich dieses Denkmuster aneignen, rüsten Sie sich gleichzeitig für eine etwaige schwierige Situation in der Zukunft. Sie erlernen eine zentrale Kompetenz, die Ihre Widerstandsfähigkeit steigert. Das kann Ihnen helfen, leichter Abstand von der schmerzlichen Seite einer für Sie schwierigen Situation zu gewinnen. Somit lässt sich der Fokus auf den positiven Aspekt bzw. die Lösungen richten. Mit regelmäßiger Übung lernen Sie, einen tieferen Sinn für sich selbst zu erkennen. Sie werden stärker.
Ich denke, das lohnt sich!

Ihre Stephanie Merges-Wimmer

Lesetipps:

Einführung
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5













Stephanie Merges-Wimmer
Heilpraktikerin, Menal-Coach, Therapeutin, Spirituelle Heilerin
Für alle psychosomatischen Belange

Gutlersberg 7
84359 Simbach am Inn
Tel.: +49 8574 – 912577
Fax: +49 8574 – 912579


Profil bei Xing:
Stephanie Merges-Wimmer

Samstag, 4. März 2017

Wie funktioniert Coaching bei den Themen Mut, Wunder, Entscheidung, „Schuster/Leisten“ und Talentverleugnung


Lilli Cremer-Altgeld

Medizin-Soziologie-Forschungsteam, Uni Köln: Ich hatte eine eigene Gruppe (Thema: Stress), deren Einstellungs- und Verhaltensweisen ich studieren konnte.

Ich erkannte: Die einen leben „krankmachend“, die anderen „gesunderhaltend“.

Was macht den Unterschied?

Die gesund waren und sich weitgehend gesunderhaltend verhielten, nahmen sich regelmässig Zeit, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Da, wo es notwendig war, nahmen sie Korrekturen vor. Einmal erkannt, dass sie auf dem richtigen Weg waren, konnten sie die kleinen Veränderungen geschickt in ihr Leben integrieren. Diese Menschen strahlten Sicherheit und Zufriedenheit aus.

Damals war es nicht so einfach, das eigene Leben selbst zu reflektieren. Zum Psychologen oder Psychotherapeuten ging „man“ nicht. Also mussten Freunde und Bekannte helfen. Leicht war das nicht.

Leichter wurde es, als Coaching "gang und gäbe" wurde, Coach und Coaching in aller Munde war.

Aber: Was machen die da im Coaching genau?

Was ist Grund, Anlass, Ursache, zu einem Coach zu gehen? Ich werde das immer wieder gefragt und so beschreibe ich einfach mal (anonymisiert), wie das bei mir und meinen Coachees abgelaufen ist:

Oft gibt es ein Thema, mit dem die Menschen zu mir kommen. Meistens ist das so: es gibt ein Unbehagen, ein Problem, ein Handicap, das sie gern behoben hätten. Oft sind dies Beziehungen, privat wie beruflich, die aus den Fugen geraten sind. Oder auch: im Job gibt es Veränderungen, die einem ganz und gar nicht schmecken – und die man/frau gerne in eine gewünschte Richtung entwickeln würde – wenn man nur wüsste: wie? Und manchmal fragt man/frau sich: war das schon alles? Oder ist irgendwie noch mehr für mich drin? (Bei der letzten Frage: Fast immer: JA!)

Schauen wir uns einmal diese Situationen an:

 Mut
Ein Mitarbeiter in der Personalabteilung wollte einfach „noch mehr aus sich machen“. Aber er meinte: „Es fehlt mir der Mut dazu.“ Wir haben dann gemeinsam nach seinen Lebensspruch  gesucht und ihn gefunden. Wir haben an Themen gearbeitet, die ihn stabilisiert haben. Schliesslich hatten wir Erfolg. Er meinte zum Abschluss: „Mein neuer Lebensspruch hat mir das Glück gebracht!“ Was meinte er mit „Glück“? Er sagte: „Innen: Zufriedenheit. Aussen: Doppelsprung zum PE-Chef und dann zum Personalchef.“

 Wunder dauern nicht länger
Sie kam wegen ihrer Karriere. Aber bald hatten wir noch ein weiteres Thema: Ihr Vater kam ins Krankenhaus. Und schon bald stellte sich heraus, dass sein Leben zu Ende ging. Ich hörte, dass der Vater  die Beerdigungs-Rede geschrieben hatte  – während wir beide, mein Coachee und ich, noch überlegten, ob und wie man ihm helfen könnte. Eigentlich eine ziemlich naive Vorstellung von mir, nachdem die Ärzte den nahen Tod prognostiziert hatten. Aber ich hatte da so eine Intuition: Nein. Das ist noch nicht das Ende. Und so besprach ich mit ihr, was ich mir dachte: Eine Heilpraktikerin, die in London Geistheilung studiert hatte, um Rat zu fragen. Nein, ich wurde nicht ausgelacht. Sie hatte schon ähnliche Gedanken. Und so nahm sie Kontakt auf mit Stephanie Merges-Wimmer http://www.merges-wimmer.de/
Und dann gab es weitere Gespräche. Und dann wurde der Sarg abbestellt und der Vater wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Alle freuten sich.

 Der verlorene Enkel
Ich coachte ihn auf einer Reise. An diesem Tag schien er sehr verzweifelt. Eine Entscheidung stand an. Und er schien wie blockiert. Ich hatte dann die Idee mit dem „Gespräch auf Stühlen“. Aber wie sollte ich diese eher spirituelle Übung einem Manager klar machen, der vor allem in Bilanzen zu Hause ist? Ich sagte ganz offen, dass es Hilfe gibt – wenn er sich neuen Methoden öffnen kann. Spontan sagte er: Ja! Und so sprach er dieses „Gespräch auf Stühlen“ mit seinem Grossvater, der bereits viele Jahre tot war. Und der für ihn hier so etwas wie die letzte Rettung zu sein schien. Ich musste gar nichts mehr sagen. Ich hörte nur zu. Und nach einigen Minuten sass dieser Bilderbuch-Manager da und weinte. Weinte vor Erleichterung und Freude. Er hatte die Lösung. Aber, was ihm noch wichtiger war: Er hatte seinen Grossvater „zurück“.

 Schäferin
Ich traf sie in Süddeutschland. Sie war Schäferin. Das war der Traum ihres Lebens. Aber inzwischen hatte sie den Traum so ziemlich ausgeträumt und sehnte sich oft zurück. Nach einem Leben mit einer richtigen Wohnung: mit einem richtigen Bett, fliessendem Wasser und einer Herdstelle, die man einfach durch einen Knopfdreh anstellen konnte. Und so machten wir einen Plan für den Ausstieg aus dem Ausstieg. Und als sie wusste, wie die einzelnen Schritte dafür aussahen, wurde sie schon ruhiger – und fand eine richtige Wohnung nicht mehr so erstrebenswert. Wichtig war: Sie konnte jetzt selbst entscheiden, welchen Weg sie in der Zukunft wählen würde. Und war dadurch befreit von dem „einmal Schäferin – immer Schäferin“, der auch in der Umwandlung „einmal Schuster – immer Schuster“ für den einen oder anderen zutreffend sein könnte.

 Pressesprecherin
Sie war Teilnehmerin in meinem Seminar. Und sie fiel mir gleich auf: Sie war irgendwie so ganz anders. Was dies war, erkannte ich als wir die Potenzialanalysen durchführten. Sie hatte wirklich das Computersystem „gesprengt“ – ein so hoher kreativer Wert wurde zuvor im Forschungsinstitut noch nie gemessen. Nach dem ersten Schock kam die Freude: „Ich war immer der Meinung: Ich muss malen. Aber mein Vater, der Professor, fand mich nicht gut genug. Nun sehe ich: Ich habe das Potenzial. Jetzt brauche ich nur noch den Mut, nach New York zu gehen.“ Aber das war dann relativ einfach. Monate später bekam ich eine Karte aus New York: Bin soeben hier eingezogen!

Das Schöne an diesen Coachings ist: Jeder war mit  seinem Ergebnis zufrieden. Egal, ob Krisenplan für eine Schäferin, Heiratsplan für einen DAX-Manager (Es hat geklappt! Ich war auf seiner Hochzeit!), Dornröschen-Drehbuch, Friedensplan für eine Pariser Designerin oder die Visionserfüllung für einen Personaler.

Zufriedenheit ist nicht nur gut für die Gesundheit. Zufriedenheit erhellt auch das Gemüt.
                                                                                                                       


Ich denke: Jeder Mensch hat ein natürliches Recht auf Zufriedenheit. 



Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 (0) 1575 5167 001

Montag, 21. November 2016

Roland Arndt: Meine Weihnachtsidee für Sie!


Roland Arndt 



Die Bücher werden von Roland Arndt versendet -
die Wunsch-Widmung kann per E-Mail angefordert werden.

Roland Arndt sagt: Hier ist meine Weihnachtsidee für Sie: Ich sende Ihnen alle meine Bücher portofrei und mit Wunsch-Widmung nach Hause: Das perfekte Geschenk für Freunde und Geschäftsfreunde!



Hier ist meine Buchempfehlung für Sie 
für Weihnachten:





Lesen Sie, was Leserinnen und Leser zu 
meinem Roman geschrieben haben:


Prof. Dr. Lothar Seiwert (Bestseller-Autor und Keynote-Speaker):
„Roland Arndt zieht alle Register, für sich selbst und für seine Kinder einen Weg zu ebnen, der Gott sei Dank gelingt. Dieser Spannungsbogen macht das Buch zur besonderen Lektüre … und ist so nah am Leben und Mitleiden sowie auch erlösend. Ein wirklich bewegendes Buch …“

Nicole Rupp (Geld-Coaching):
„Ein hoch emotionales und starkes Buch, das ich gerne weiter empfehle.
Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen, liest sich spannend wie ein Krimi und ist lehrreich wie ein Coaching.“

Simone Herzberg (Coach und Trainerin):
„Roland Arndt gelingt ein Spagat in einem literarischen Hochgenuss, zwischen mehreren Welten. Die Worte fesselten und berührten mich zutiefst. Auch ich legte das Buch nicht mehr aus der Hand. Ich musste es zu Ende lesen.“

Sylvia Schodruch (Anwältin für Familienrecht):
„Das ist genau das Buch, was ich meinen Mandanten als ganzheitlich coachende Familienanwältin ans Herz legen kann. Und das mache ich auch gerne und immer wieder!“

Kathleen Bosch (Vermögensberaterin):
„Von der ersten bis zur letzten Seite ist es spannend, sehr bildhaft erzählt. Ich fühlte mit, ich war quasi dabei ... Ich kann dieses Buch sehr, ich meine wirklich sehr, empfehlen.“

Andreas Graunke (Verleger und Geschäftsführer Netcoo):
„Ein hervorragender autobiografischer Roman, welcher sich wirklich vom Anfang bis zum Ende sehr gut lesen lässt. Die Geschichte ist sehr bewegend und regt zum Nachdenken an. Empfehlenswert.“

Stéphane Etrillard (Bestseller-Autor und Top-Wirtschaftstrainer):
„Mein großer Dank und meine Bewunderung gelten Roland Arndt für dieses großartige Projekt und seinen Mut, “seine” Geschichte anderen Menschen zu offenbaren.“

Jaqueline Schirpig (Autorin von „Der Weg ist das Ziel):
„Das BESTE, was ich jemals gelesen habe. Roland Arndt hat ein sensationelles Werk geschrieben. Das sollte wirklich verfilmt werden.“

Karl Rieder (Unternehmer in der Finanzbranche):
„Spannender, kaum zu glaubender Roman, der in unserer heutigen Welt (Demokratie usw.) bei uns im Lande wirklich LIVE "passieren" kann. Schön, dass Kinder mit Ihren noch reinen HERZEN "sehen" können. Empfehlenswert – Horizont erweiternd …“

Jonny Hofer (Trainer, Referent, Autor):
„Eindrucksvoll beschreibt Roland Arndt in diesem, seinem ersten Roman, wie so eine Situation entsteht und sich entwickelt. Ich habe mit ihm mitgelitten und war oft fassungslos. Dieses Buch sollten viele Eltern (und auch Juristen) lesen, vielleicht erkennen viele dann wieder den eigentlichen Wert von jungen Menschen und wie man mit ihnen umgehen sollte, sowie was ein Rechtsstaat für besondere Aufgaben und welche Verantwortung er hat.“

Gudrun Theesfeld (Business-Coaching & Training):
„Aus dieser Geschichte lernen zu können, ist ein schönes Geschenk. Es kann Ihnen als Kraftspender dienen, wenn Sie einen neuen Blickwinkel riskieren wollen, wie es auch geht: zum Wohle aller Beteiligten. Darum kann ich das Buch von Herzen gern allen Menschen weiter empfehlen!“

Markus Frey (StressFrey – Institut):
„Der Roman ist mit enorm viel Herzblut geschrieben und das schließt eine ganz besondere Leistung mit ein. Roland Arndt gelingt es trotz seiner persönlichen Betroffenheit, sich den (nur allzu verständlichen) Hassgefühlen zu verweigern. Durch diese Zurückweisung des Hasses behält seine Hauptfigur den Zugriff auf die enorme Kraft der Liebe, die neben dem inneren Sieg des Gewinns der Kinderherzen schlussendlich auch zu äußeren Siegen geführt hat. Ein unbedingt lesenswertes Buch, das ich ohne Einschränkung wärmstens empfehlen kann.“

Karl Liegl (Unternehmer):
„Ich habe gestern die letzten Seiten Ihres Buches "Liebe ist stärker als ein Weltuntergang" gelesen und muss Ihnen sagen, dass Ihr Buch den Titel "Bestseller" mehr als verdient hat. Es zeigt, dass einem im Leben immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, aber dass man eben durch diese Steine wächst und sich damit ein Schloss bauen kann:-) Absolute Kaufempfehlung für jeden!!!“


ROLAND ARNDT COACHING
Postfach 1550    23835 Bad Oldesloe
Tel. 04531-67175    Fax. 04531-67279








Montag, 19. September 2016

Der Bär, der fliegt



Dieser seltene und von Aussterben bedrohte Falter namens Brauner Bär sitzt unbeirrt auf meinem Schuh. Schreibt Saskia-Marjanna Schulz. Und macht dieses Foto: Brauner Bär, Österreich am 03.08.2016.


Ich las die Headline in meinem Posteingangsordner „Brauner Bär“. Und dachte: brauner Bär? Sind nicht alle Bären braun? Na, ja. Bis auf die quitschgrünen, tomatenroten oder sonnengelben Teddybären?


Mit Bären kenne ich mich nicht so gut aus. Jedenfalls nicht so wie mit anderen Themen. Wie mit Politik, Geschichte oder auch Literaturgeschichte. Deutscher Literaturgeschichte.

Die Interessen sind in unserer Familie gut verteilt. Mein Bruder ist für Sport zuständig. Mein Cousin für Kunst. Und meine Cousine für Biologie. Brauner Bär fiel also in ihre Abteilung. Dachte ich.

Gleichwohl freute ich mich auf ein Bärenfoto. Vom braunen Bären.
Die Überraschung war gross: Ein Schmetterling? Ein Schmetterling, der „Brauner Bär“ heisst? Das ist ja so als würde München jetzt „Paris“ oder „Venedig“ heissen. Oder ein Flugzeug „Kaffeetasse“.

Nothing is impossible.

Ich dachte an Filme, in denen der Mann fremd geht und von seiner Ehefrau überrascht wird. Der Standard-Satz heisst dann: Liebling, es ist nicht so wie es aussieht (Doch. Es ist dann doch so wie es aussieht. Meistens).

Ich dachte auch an Ufos. Da werden unbekannte „Flugobjekte“ am Himmel gesichtet. Das sollen dann „Aliens auf Weltreise“ sein? Und dann heisst es: Es ist nicht das, wonach es aussieht.

Wir erinnern uns: „Sheldon Cooper: Es ist nicht das, wonach es aussieht.“

Gut, dachte ich: Sei mal offen für Überraschungen!

Kein Bär, der Dich fressen will.
Kein Bär zum Knuddeln.

Dafür: Ein Bär, der Vertrauen zeigt.
Und so schön sein kann, dass die Designer von Prada & Co. ihre wahre Freude hätten.

Danke, Saskia-Marjanna Schulz.
Und danke, kleiner Brauner Bär.
Gute Reisen!


Lilli Cremer-Altgeld



Eliten erzählen: So klappt es mit dem Erfolg





Lilli Cremer-Altgeld


Die Prüfung bestanden ging ich als Seminarleiterin frisch ans Werk. Monate zuvor war ich Mitglied in einem Team, das für eine deutsche Universität „die Elite“ Deutschlands interviewte. Hier erfuhr ich, wie und warum Menschen so erfolgreich wurden. Diese Informationen band ich nun in meine Seminare ein.

Ich hatte eine gewisse Vor-Freude. Denn ich dachte: Die Menschen werden glücklich sein, wenn sie aus erster Hand erfahren, wie das so geht mit dem Erfolg. An welchen Rädchen man drehen muss – was man besser lassen sollte – und worauf es ankommt, dass der Mensch „so“ erfolgreich wird.

Ich dachte: Die Menschen machen sich nun bald ans Werk und loten aus, wie für sie selbst so ein Erfolgsweg aussehen könnte. Und fangen auch an, eine Vor-Freude auf ihr Glück zu empfinden.

Und wie war die Resonanz?
Wenig bis kaum Interesse an dem eigenen Erfolg.
Wie konnte das sein?

Vielleicht liegt es ja an mir,  dachte ich?
Ich muss diese „Erfolgsgeheimnisse“ einfach noch besser rüberbringen!

Dabei kam mir der Auftrag eines amerikanischen Konzerns sehr gelegen: Ich bekam die Aufgabe, eine Mitarbeiterbefragung zum Thema „Erfolg“ durchzuführen.

Nach dieser Studie wusste ich genau: Die Menschen hatten Angst vor dem Erfolg.
Angst vor dem Erfolg, den doch alle (?) so ersehnen?
Angst vor dem eigenen Erfolg?

Gewiss, es gab da diese Alphatiere, die sich vorstellen konnten in einer gewissen Metapher glücklich zu werden. Es war die Metapher: „Mein Ziel ist es, am Tegernsee eine Villa zu haben, den Blick von meiner Terrasse über das Tal schweifen zu lassen und mich an meinem Ferrari (wahlweise in Schwarz oder Feuerrot) zu erfreuen. Ich bin dann Coach und schreibe Bücher.“

Warum Coach?
Ich bin nun selbst Coach seit mehr als 20 Jahren. Ein schöner Beruf. Jedoch keiner, der unter das Vergnügungssteuergesetz fällt. 

Nein. Keiner von ihnen wurde Coach. Keine Villa, kein Tegernsee, kein Ferrari. Und das waren schon die Erfolgreichsten, die ich befragt habe. 

Die anderen Mitglieder der Studie gaben unumwunden zu: ICH HABE ANGST!.
Grössere Erfolge? Fehlanzeige. Immer wieder zeigte sich diese Angst.

Angst, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Angst, den Weg nicht zu erkennen. Angst, den sozialen Kreis zu verlieren. Angst vor Neid und Missgunst. Angst vor sich selbst.

Angst kann man überwinden. Aber auch davor hatten die Menschen Angst.

Ich bekam eine zweite Chance, an einer Elitestudie  zu arbeiten. Diesmal hatte ich sogar die Möglichkeit, alle Interviews zu lesen. Mir fiel auf, dass es noch etwas anderes ist, was die „Elite“ der Presse erzählt – und was die Wissenschaftler/innen erfahren durften.  Ich erfuhr, dass es auch bei diesen Menschen Angst gab. Aber, dass es Netze gab. Netze aus echten Freundschaften,  die sie lange und kunstvoll geknüpft hatten. Und die sie immer wieder auffingen, wenn denn mal der grosse Sturm aufkam.

Diese Menschen wurden nicht weniger gebeutelt vom Leben als alle anderen Menschen auch. Aber sie hatten das Netz, das sie auffing. Sie hatten viel Zeit, Liebe und Wertschätzung in dieses Netz investiert. Nicht berechnend, nicht strategisch – obwohl vielleicht auch – aber vor allem, weil es dieser Elite ein echtes Anliegen war, das Gute im Menschen zu sehen und zu kultivieren, bauten sie immer wieder diese Netze.

Ganz expliziert erzählten diese Menschen an der Spitze der Gesellschaft, dass sie von dem Gedankengut Goethes beeinflusst waren. Und dieser Spruch auch ihr Leben durchwirkt: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“.

Kann man das auf die einfache Formel bringen: Wer gut (zu sich) und den anderen ist – wird vom Leben belohnt?  Bei den „Eliten“, die hier befragt wurden, zeigte sich hier ein eindeutiger Trend ab.

Jedoch gab es neben  „Netzen“ (ECHTE FREUNDE!)  und  Wertschätzung  weitere Ursachen.

Vor allem hatte es etwas damit zu tun, wie man sich selbst sah und sich auch selbst entwickelte. Das jeder Mensch besondere Begabungen hat, ist klar. Das diese gefunden werden müssen – auch.

Es gab da diese Gedanken, die ebenfalls Goethe zugeschrieben werden: „Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im Stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausgreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches.“

Dass es nicht nur darum geht, die Zukunft „zu ersträumen“, sondern dass diese Zukunft mit Arbeit, Disziplin und Konzentration verbunden ist, war allen Beteiligten bewusst. Und das haben alle Beteiligte auch bedingungslos für sich akzeptiert.

Noch etwas fiel mir auf. Diese Menschen hatten alle – mehr oder weniger – eine Affinität zu Mark Aurel. Oder einem der anderen Philosophen der Stoa. Nicht umsonst gilt die Stoa als der Wegweiser der Elite im angelsächsischen Raum.  Nicht umsonst führt gerade diese Philosophie zum Glück. Gedanken von Mark Aurel wie "Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben“. (Selbstbetrachtungen VII) lassen dies erahnen.

Wenn Menschen nicht erfolgreich sind, hat es oft damit zu tun, dass sie Ängste haben. Ängste vor einer ungewissen Zukunft.  Ängste vor anderen Menschen. 

Aber: Ängste haben alle Menschen.
Es geht deshalb um den richtigen Umgang mit der Angst. Welche Angst ist gut und brauchbar – welche steht uns im Wege auf dem Weg zu uns selbst?

Was vielen Menschen weniger bekannt ist: Ängste kann man inzwischen auch ohne Therapie und Coaching überwinden. Wer seine Konzentration auf eine angstfreie Zukunft einstellt, wird seine Augen und Ohren weit offen haben – und so erkennen, was gerade für ihn hilfreich ist.

Wer sich von der Angst befreien kann – wird frei sein, sein Ziel und seinen Weg zu erkennen. Es geht vielleicht nicht von heute auf morgen. Aber es geht.

Ich habe immer wieder erlebt, dass Menschen die sich selbst schon aufgegeben haben, zu ihrem wahren Leben gefunden haben. Menschen, die sehr krank waren. Menschen, die aus einem traurigen Elternhaus kamen. Menschen, die nicht gefördert, sondern missbraucht wurden. Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren und aufgewachsen sind.

Ich habe erlebt, dass jeder die Sonnenseite des Lebens finden kann. Ich bin sicher, dass jeder Mensch Wert ist, diese Sonne zu finden. Folge Deiner Intuition – ist der erste Schritt.

Lilli Cremer-Altgeld





Follow by Email

Selbstmotivation

Selbstmotivation
Photo: Saskia-Marjanna Schulz